![]() ![]() Facelifting | Face LiftFacelift | FaceliftingSonneneinstrahlung und Lebensführung sind neben den genetischen Faktoren die Hauptgründe für eine Hautalterung. Mit der Zeit verliert die Haut an Spannkraft, die Muskulatur sowie das Unterhautgewebe werden schlaffer und im Gesicht und am Hals bilden sich Falten. Für einen Gesichtsausdruck der müde wirkt, ist auch das Absacken des Fettgewebes mitverantwortlich. Begünstigt wird dieses müde Erscheinungsbild durch tiefe Furchen um die Nasen- und Mundpartie, Zornesfalten auf der Stirn sowie Falten im Augen- und Wangenbereich.Ein Facelift kann den Alterungsprozess nicht aufhalten und ist auch kein ewiger Jungbrunnen, aber überschüssige Haut kann entfernt und Gewebe wieder an seine ursprüngliche Position zurückversetzt werden. Der Gesamteindruck wird frischer und vitaler. Das operative Vorgehen wird an die individuellen Wünsche des Patienten angepasst. Mit einer Straffung im Bereich der Stirn werden die Augenbrauen angehoben und die unschöne Zornesfalte beseitigt. Werden die Schläfen gestrafft, so bewirkt dies eine Straffung der Augenregion. Ist ein Wangenlifting vorgesehen, so werden auch die überschüssigen Fettablagerungen am Jochbogen wieder an Ort und Stelle versetzt. Das überschüssige Fettgewebe am Kinn kann durch einen kleinen additionalen Schnitt bei der Halsstraffung mit entfernt werden. Mit einem Facelift besteht die Möglichkeit einen Verjüngungseffekt zu erzielen. Von den Lebensumständen und der Veranlagung hängt die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses ab. Es ist in der Regel ohne Probleme möglich, den Eingriff nach acht bis zehn Jahren zu wiederholen. Eine Gesichtsstraffung kann zusammen mit einer Halsstraffung, Stirnstraffung (evtl. endoskopisch), Lidstraffung, Liposuction im Gesichts- und Halsbereich, Lipofilling, Faltenunterspritzungen, Laserbehandlung oder Dermabrasion im Mund- und Lidbereich oder auch mit einer Nasenoperation vorgenommen werden. TherapieprinzipNormalerweise wird die Schläfenstraffung zusammen mit Wangen und Hals auf einmal gestrafft. Zudem kann eine Verlagerung der oberflächlichen Muskulatur vorgenommen werden. Durch die Straffung des superficiellen muskuloaponeurotischen Systems (SMAS) wird eine Spannung erzielt, die deutlich besser ist als vorher. Bei dem so genannten Minilifting, welches sich hauptsächlich in der Schläfenregion anwenden lässt, handelt es sich ausschließlich um eine Straffung der Haut. Es werden hierbei keine allzu großen Veränderungen erzielt. Die Haare müssen vor dem Eingriff nicht wegrasiert werden. Der Einschnitt, der in die Haut gemacht wird, beginnt an der Schläfe und verläuft entlang der Vorderseite des Ohres um das Ohrläppchen herum und an der Rückseite der Ohrmuschel entlang wieder nach oben in der behaarten Kopfhautbereich hinein. Nach der Glättung und Anhebung des Hautmantels werden auch tieferliegendes Gewebe wie das SMAS und das Platysma gestrafft. Die Operation wird mit dem Einlegen der Drainagen und dem adaptieren der Haut beendet. Ein Facelift dient ganz besonders der Verjüngung des Mittelgesicht und der Halsregion. Diese Art der Operation bietet die Möglichkeit vieler Variationen die hier nicht im Einzelnen erläutert werden können.StirnliftingUm Falten in der Stirn, der Oberlidhaut und eine Fehlstellung der Augenbraue zu korrigieren, wird heute vorzugsweise endoskopisch über kleine Schnitte im behaarten Kopf die Stirnhaut mit darunter liegender Muskulatur angehoben und nach oben verlagert. Zudem werden die mimischen Muskeln, die für die Ausprägung der Zornesfalten verantwortlich sind, geschwächt.LidstraffungÜberschuss an Haut und Tränensäcke können mit einer Lidstraffung behoben werden. Diese Methode wird sehr oft mit einem Facelift kombiniert.LipostructureSollten Partien des Gesichts eingefallen sein, können diese mit einer Eigenfettunterspritzung aufgepolstert werden (Lipofilling).Liposuktion (Fettabsaugung)Unerwünschte Fettdepots (z.B. an Wangen Hals und Kinn) können durch zusätzliches Absaugen der entsprechenden Region korrigiert werden.Laser, Peeling, Hautabschleifung (Dermabrasion)Es gibt Falten, die durch ein Facelift nahezu nicht beseitigt werden können. Hier kann eine Behandlung mit Laser, Peeling oder auch Abschleifung der Haut der Schlüssel zu dem Erfolg sein.BotulinumtoxinManche Falten entstehen durch eine ausgeprägte Mimik, z.B zwischen den Augenbrauen. Mit Hilfe von Botulinumtoxin, einem Nervengift was in geringer Dosis injiziert wird, hat der Operateur die Möglichkeit die Muskeln solcher Regionen zu lähmen und so die Falten zu glätten. Die Dauerhaftigkeit der Behandlung beträgt sechs bis neun Monate und kann beliebig oft wiederholt werden.Narkose beim FaceliftingIn der Regel erfolgt bei diesem Eingriff eine stationäre Aufnahme von einem bis zwei Tagen. Der Eingriff, welcher sehr zeitaufwendig ist (Dauer drei bis fünf Stunden) wird in Vollnarkose durchgeführt. Dies ist für den Patienten und den Operateur am sinnvollsten. Das Minilifting hingegen kann unter örtlicher Betäubung und ambulanten Bedingungen vorgenommen werden.Risiken der BehandlungDas Hautgefühl vor den Ohren oder an der Stirn kann nach einem Facelift oder Stirnlifting beeinträchtigt sein. Ergibt sich nach der Operation ein Bluterguss, der die Heilung hinauszögert, besteht die Möglichkeit, diesen in einem weiteren kleinen Eingriff entfernen zu lassen. Es kann zu Haarausfall kommen, der durch die starke Spannung der Gesichtshaut bewirkt wird. Übermäßiger Nikotingenuss kann zu Durchblutungsstörungen oder einem teilweise Absterben der Haut führen. Es können sich seltene Entzündungen im Wundgebiet ergeben, die den Heilungsprozess hinauszögern und breite Narben verursachen. Sollten die Gesichtsnerven während des Eingriffs geschädigt werden, was sehr selten vorkommt, reguliert sich dies meist innerhalb von drei bis sechs Monaten. Eine durch Nervenverletzungen bedingte, permanente Störung der Gesichtsnerven ist äußerst selten.Nach dem EingriffNach dem Eingriff werden nach einem bis zwei Tagen die Wunddrainagen, und nach 10 bis 14 Tagen die Hautfäden entfernt. Das Tragen einer Facelift-Bandage wirkt sich positiv auf die Narbenbildung aus. Der Patient sollte nach dem Eingriff fünf bis sieben Tage völlige Ruhe genießen. Geschlafen werden sollte in Rückenlage, bei der der Oberkörper erhöht liegt. Augen und operierte Gebiete kann der Patient kühlen. Anstrengungen und übertriebene Mimik sollten in der ersten Zeit ebenfalls vermieden werden. Flüssige oder weiche Kost sollte sich auf dem Speiseplan des Patienten finden und zum Waschen nur klares Wasser oder milde Shampoos benutzen. Wegen der Schwellungen sollte der Operierte sich zwei bis drei Wochen Zeit nehmen, ehe er seiner Arbeit wieder nachkommt. |
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