![]() ![]() Nasenkorrektur | Nase korrigierenKorrektur der NaseEine der am häufigsten durchgeführten plastisch-chirurgischen Operationen ist die Korrektur der Nase. Die Nase kann mit so einem Eingriff verkleinert, vergrößert oder auch begradigt werden. Auch die Größe der Nasenlöcher und die Form der Spitze können korrigiert werden.Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Nasenform zu verbessern. Daher muss ein solcher Eingriff individuell mit den Wünschen des Patienten und dem Wissen des Operateurs abgeglichen werden. Nicht nur die Nase, sondern auch das Kinn ist für eine harmonische Gesichtsform verantwortlich. Das Kinn muss also mit in die Planung des Eingriffs einbezogen werden. Ist das Innere der Nase sehr schmal geraten, was meist aufgrund einer schief stehenden Nasenwand der Fall ist, kann die Atmung durch die Nase beeinträchtigt sein. Nach Verletzungen oder Erkrankungen im Nasenbereich kann eine Nasenkorrektur zur Wiederherstellung der ursprünglichen Form sinnvoll sein. Die Nase ist für die Wirkung des Gesichts eines Menschen von essenzieller Bedeutung. Sie steht im Mittelpunkt des Gesichts. Verläuft eine Korrektur für den Patienten wunschgemäß, erhält dieser in der Regel einen wahren Schub an Selbstwertgefühl. Therapieprinzip der NasenkorrekturMan unterscheidet eine offene von einer geschlossenen Rhinoplastik (Nasenkorrektur).Bei der der geschlossenen Nasenkorrektur werden nur im Inneren der Nase Schnitte angesetzt. Bei der offenen Korrektur wird auch ein Schnitt am Nasensteg gesetzt. In der Regel wird die geschlossene Korrektur bevorzugt, weil diese beim Patienten keine sichtbaren Narben hinterlässt. In den allermeisten Fällen muss ein zu groß geratener Nasenrücken verkleinert werden. Man spricht von einer so genannten Höckerabtragung. In manchem Fällen wünschen Patienten, dass die Nasenspitze angehoben, die Nasenflügel verfeinert oder auch das Knochengerüst verschmälert werden. Verschiedene Knorpelteile müssen dazu entfernt oder ummodelliert werden. Um einen knöchernen Schiefstand und Verschmälerung nach Höckerabtragung durchführen zu können, muss das Nasenbein aufgemeißelt werden. Dies geschieht, damit der Knochen verformt und am Ende neu positioniert werden kann. Schiefe Nasen haben auch oft einen so genannten Schiefstand der Nasenscheidewand. In solchen Fällen gehört auch die Begradigung der Nasenscheidewand zum Eingriff dazu. Um Defekte wie z.B. eine Sattelnase korrigieren zu können, kann es erforderlich sein, Verpflanzungen von Knochen und/oder Knorpel z.B. aus dem Ohrknorpel, der Scheidewand oder Rippen vorzunehmen. Das Ergebnis der Operation muss am Ende fixiert werden. Dazu nutzt man Tamponaden und Nasengips (Kunststoffschiene). NarkoseIn der Regel werden die meisten Nasenkorrekturen in Vollnarkose durchgeführt. Kleinere Korrekturen lassen sich aber auch in örtlicher Betäubung und Sedierung (sog. Dämmerschlaf) durchführen.Risiken des EingriffsIn den meisten Fällen lässt sich das vom Patient ersehnte Ergebnis erzielen. Eine grobporige und fettreiche Haut kann verhindern, dass sich eine feine Nasenspitze ausbilden kann. Kleinere Unregelmäßigkeiten im Bereich der Konturen, die durch Verwachsungen entstehen können, erfordern manchmal eine weitere Operation. Eitrige Wundinfekte oder Verletzungen des Tränenkanals sind sehr selten.Es kann für die Dauer von einigen Wochen zu einer Veränderung der Berührungsempfindlichkeit der Nase kommen. Aufwendige Korrekturen, vor allem an der Nasenscheidenwand, können ab und zu Narben und Durchblutungsstörungen mit sich ziehen, die in seltenen Fällen zu einer Schädigung des Knorpels führen. Diese Komplikationen sind sehr selten, können aber weitere Eingriffe erforderlich machen. Nach dem EingriffDer Patient kann mit leichten Schmerzen im Nasenbereich, aber mit deutlichen Schwellungen und Blutergüssen rechnen. Die Tamponade im Inneren der Nase wird nach ca. 5 Tagen schmerzfrei entfernt. Sind Septumschienen eingesetzt worden, können diese erst nach 14 Tagen entfernt werden. Die äußere Schienung der Nase muss zwei Wochen belassen werden. Der Kopf sollte im Bett in der ersten Zeit hochgelagert werden. Die Nähte mit denen das Ergebnis fixiert worden ist, lösen sich von selbst auf, das äußere Ende der Fäden kann nach einer Woche abgetrennt werden.Auf die Schleimhäute kann eine pflegende Nasensalbe oder ein Nasenöl positiv wirken und ihr helfen sich schneller zu regenerieren. Ist das Nasenskelett aufgemeißelt worden, darf die Nase ca. 3-4 Wochen von außen nicht belastet werden, bis sie stabil genug ist. Brillenträger müssen für die erste Zeit auf ihre Sehhilfe verzichten oder wenn diese unverzichtbar ist, auf Kontaktlinsen umsteigen. Nach ungefähr 6-12 Monaten ist das endgültige Operationsergebnis sichtbar. |
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